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Herr Dr. M. Hünemörder von der LMU/dem Amerikahaus München hält die Schüler aus den Englischkursen der Q11 Schüler auf dem Laufenden. 

Beginnend mit einer kurzen Analyse von Trumps Wahlerfolg 2016 und dessen Wählerschaft, seines Selbstbildes („I alone can fix it“) und seines immer noch funktionierenden Rezepts, sich medienwirksam mit allem, was als „Establishment“ gelten könnte, anzulegen, stieg der Referent anschließend in eine genauere Betrachtung ein: Trumps Verhältnis zu den Nachrichtenmedien, zu Personen des politischen Lebens in Washington D.C. sowie seiner Außen-, Wirtschafts- und Einwanderungspolitik wurden übersichtlich und mit Cartoons und Videoclips auch sehr unterhaltsam durchleuchtet.

Abschließend kam er zu dem Urteil, dass trotz aller in den USA spürbaren Schwierigkeiten die Grundfesten der „Checks and balances“ und des Rechtssystems wohl nicht erschüttert werden, da auch der Einfluss eines Präsidenten seine Grenzen hat. Durchaus vorstellbar sei jedoch, dass man irgendwann in der Zukunft auf die Präsidentschaft Trumps als die Zeit des Umbruchs zurückblicken könnte, in der die nach dem zweiten Weltkrieg etablierte und von den USA politisch und ökonomisch maßgeblich beeinflusste Weltordnung langsam zu Ende ging. Im abschließenden Gespräch fragten Schüler dann nach dem Verhältnis Trumps zum türkischen Präsidenten Erdogan, zu den Zukunftsszenarien in der amerikanischen und internationalen Politik und zu der persönlichen Einstellung Herrn Dr. Hünemörders zu Präsident Trump. Fachbetreuerin und Organisatorin Frau Meßmer bedankte sich für die informative und kurzweilige Veranstaltung.

Michael Ahnert, OStR

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