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Am Freitag, den 13. April, standen 18 Schülerinnen und Schüler von Gymnasien in ganz Schwaben in aller Frühe auf, um um 5:30 Uhr in Türkheim oder um 6:00 Uhr in Memmingen pünktlich in unseren Bus zu steigen. Die Exkursion des diesjährigen Chemiekurses des Begabungsstützpunktes stand an und so nahmen wir - eine Werksführung beim weltweit größten Produktionsstandort der BASF in Ludwigshafen in Aussicht - das frühe Aufstehen gut gelaunt hin. Die einen holten während der fast vierstündigen Busfahrt etwas Schlaf nach, andere verbrachten ihre Zeit mit Musik hören, reden oder lesen, sodass die Fahrt doch sehr angenehm war. 9:30 Uhr dann die Ankunft an unserem ersten Ziel: Dem BASF Standort in Ludwigshafen.

An der Musikakademie Marktoberdorf fand ein dreitägiger Intensivkurs für besonders begabte junge Instrumentalisten schwäbischer Gymnasien statt. Im direkten Kontakt mit den Mitgliedern des AMUN-QUARTETTS konnten Schülerinnen und Schüler diverser Streichquartette, Klaviertrios oder als Duopartner originale Kammermusikliteratur der Musikgeschichte detailliert erarbeiten und wichtige Prinzipien des instrumentalen Zusammenspiels erfahren.

Was ist die Dunkle Materie? Warum blieb vom Urknall nur Materie und keine Antimaterie übrig? Warum haben Teilchen eine Masse? Mit solchen und vielen anderen fundamentalen Fragen beschäftigen wir uns am Begabungsstützpunkt und im W-Seminar „Astrophysik“. Am CERN bei Genf arbeiten Wissenschaftler aus der ganzen Welt zusammen, um die Geheimnisse des Universums zu erforschen. Im LHC, dem größten Teilchenbeschleuniger der Welt lassen die Forscher Protonen nahezu mit Lichtgeschwindigkeit zusammenstoßen. Dabei entstehen Teilchen, die es nur kurz nach der Entstehung des Universums gab. Riesige, unterirdische Experimente gewähren Einblicke in den Zustand des Universums unmittelbar nach dem Urknall und geben Antworten auf die grundlegenden Fragen der Astrophysik.

Im März und April 2018 fuhren wieder Schülerinnen und Schüler des Begabungsstützpunkts Memmingen und des W-Seminars „Astrophysik“ am Bernhard-Strigel-Gymnasium nach Genf, um die „Faszination CERN“ zu erleben. Professoren aus München und Freiburg ermöglichten uns spannende Einblicke in eines der bedeutendsten Forschungszentren der Welt.

Mikroskopisch kleine Teilchen wie Elektronen oder Atome zeigen in bestimmten Situationen Welleneigenschaften, während das in der klassischen Physik als Welle betrachtete Licht auch Teilcheneigenschaften haben kann. Dies wird in zahlreichen Experimenten sichtbar und bildet unter anderem die Grundlage für die Funktionsweise elektronischer Geräte wie Computer oder Smartphones, die wir täglich nutzen. Um diesen „Welle-Teilchen-Dualismus“ zu verstehen, wurde die Quantenmechanik entwickelt.

In den insgesamt 10 Kursen des Begabungsstützpunktes Memmingen erhalten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich besonders intensiv mit spannenden Themen aus unter-schiedlichen Wissensgebieten zu befassen. Im Gegensatz zum „normalen“ Unterricht geht es in den Begabtenkursen nicht vorrangig darum, Stoff zu lernen und Fertigkeiten einzuüben. Ein besonderes Anliegen der Kurse ist es, zusammen mit Gleichgesinnten verschiedener Schulen und unterschiedlichen Alters Problemstellungen zu erfassen und mit Phantasie nach Lösungen zu suchen. Teamarbeit, Projekte und Exkursionen sind zentrale Bestandteile des Unterrichts. Die Begabtenkurse werden am Bernhard-Strigel-Gymnasium Memmingen sowie am Vöhlin-Gymnasium Memmingen, am Bodensee-Gymnasium Lindau, am Valentin-Heider-Gymnasium Lindau und am Joseph-Bernhart-Gymnasium Türkheim unterrichtet.

CERN bei Genf ist seit Jahren das größte und wichtigste Forschungszentrum im Bereich der Elementarteilchenphysik. Mit gewaltigen Speicherringen wie dem Large Hadron Collider (LHC) werden Wasserstoffkerne fast auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und in riesigen unterirdischen Detektoren zum Zusammenstoß gebracht. Aus der Energie der kollidierenden Kerne entstehen neue Elementarteilchen.

Am 09. und 10.07.2017 war es schon zum vierten Mal in Folge an der Zeit, dass sich wieder eine besondere Gruppe von 20 Schülerinnen und Schülern aus Schwaben auf den Weg an die Österreichische Grenze machte. Die Teilnehmer des diesjährigen Kurses „Chemie und Molekularbiologie für Profis“ vom Begabungsstützpunkt des Bernhard-Strigel-Gymnasiums Memmingen darf man getrost als „besonders“ bezeichnen, investieren diese hoch motivierten Schüler doch regelmäßig Feier- oder Ferientage, um sich freiwillig in Memmingen zum Experimentieren und zum fachlichen Austausch zu treffen. Im Rahmen des Kurses werden zeitintensive, komplexere Experimente und ihre theoretischen Hintergründe behandelt, die weit über den normalen Unterricht hinausgehen.

Schüler des Bernhard-Strigel-Gymnasiums besuchen das COMPASS-Experiment am CERN

Am CERN, dem Europäischen Forschungszentrum für Teilchenphysik bei Genf herrscht momentan Hochbetrieb. Nach einer zweijährigen Pause soll der LHC, der größte Teilchenbeschleuniger der Welt, den Betrieb wieder aufnehmen. In riesigen Detektoren werden Wasserstoffkerne mit fast doppelt so viel Energie aufeinanderprallen wie noch vor drei Jahren, als am CERN das Higgs-Teilchen entdeckt wurde. Die Weltöffentlichkeit wartet gespannt auf neue, vielleicht revolutionäre wissenschaftliche Erkenntnisse.

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