Vom 09. bis 13. Februar tauschten wir das Klassenzimmer gegen die Pisten von Oberstdorf. Fazit vorab: Alle Knochen sind noch heil, das Essen war besser als bei Muttern und die Stimmung ausgezeichnet. Hier der Schnelldurchlauf unserer Woche in der Jugendherberge Kornau:
Montag: Kaiserwetter & Förderband-Diplom
Ankunft, Koffer raus, ab zum Verleih. Während die Fortgeschrittenen bei strahlendem Sonnenschein schon die ersten Gipfel stürmten, übten unsere Anfänger am Förderband den „Pizza-Stopp“. Abends gab es die FIS-Regeln als Betthupferl – damit auf der Piste keiner zum Geisterfahrer wird.
Dienstag: Wolken-Watching & Anker-Akrobatik
Das Wetter hielt, die Motivation auch. Die Profis machten das Gebiet Fellhorn/Kanzelwand unsicher. Die Anfänger wagten sich erneut ans Söllereck: Erste Fahrten mit dem Ankerlift (ohne größere Verluste!) und Gondel-Action auf der blauen Piste. Abends lernten wir beim Vortrag über Lawinenkunde, dass man den Berg zwar lieben, ihm aber niemals den Rücken kehren sollte.
Mittwoch: Die Geburtsstunde des „Wasserski“
Ab 10:00 Uhr hieß es: „Land unter“. Da es regnete, wurde das Skifahren kurzerhand zur Wassersportart umfunktioniert. Der Stimmung tat das keinen Abbruch – spätestens bei der gemeinsamen Talabfahrt am Nebelhorn war die Ausrüstung zwar nass, das Grinsen aber breit. Den Abend verbrachten wir trocken und friedlich beim Spieleabend.
Donnerstag: Endspurt & Reizwort-Kreativität
Endlich wieder trocken! Wir nutzten den letzten vollen Tag für „Skifahren ohne Ende“. Am Abend mutierte die Jugendherberge zur Theaterbühne. Jedes Zimmer musste ein Stück zu den Reizwörtern Tinte, Torte und Tante präsentieren – die schauspielerischen Leistungen waren… sagen wir mal: oscarreif 😉 Und weil das Brettspielen so gut ankam, ließen wir die Woche auch damit ausklingen.
Freitag: Rückreise
Nach letztmaligem Frühstücken wie im Hotel und Zimmerräumung, ging es kurz nach 10:00 Uhr mit dem Bus zurück nach Memmingen.
Ein großes Dankeschön an das Team um Herrn Ahnert, Frau Schurr, Frau Reuther, Frau Wegele, Herr Pfeifer und Herr Becker, die uns sicher durch die Berge (und durch die Nächte) manövriert haben.
Bilanz:
- Verletzungen: 0
- Lernfaktor: 100%
- Spaßfaktor: hoch
- Hunger: Immer lecker gestillt (Danke an die Küche!)
Bis zum nächsten Mal, Oberstdorf!